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Leserbrief: Ein klares Bekenntnis zum Klimaschutz

Die Schweiz und der Kanton Luzern haben sich ehrgeizige Klimaziele gesetzt: die Treibhausgasemissionen sollen bis 2050 auf netto null gesenkt werden. Auch im Grossen Stadtrat befürworteten letzte Woche alle Parteien ausser der SVP eine fortschrittliche und ehrgeizige Klima- und Energiestrategie. Netto null soll gemäss dem Grossen Stadtrat sogar schon 2035 erreicht werden.

Bei einigen Massnahmen gingen die Meinungen zwischen SP/Grünen und FDP/Mitte jedoch auseinander. Die FDP und die Mitte präsentierten deshalb einen eigenen Vorschlag in Form eines konstruktiven Referendums. Damit es eine Volksabstimmung gibt, müssen die Initianten nun innerhalb von 60 Tagen noch 800 Unterschriften sammeln.

Die FDP und die Mitte lehnen die Aufhebung der Hälfte der öffentlich zugänglichen Parkplätze ab; sie wäre zu einschneidend und vor dem Hintergrund der stark wachsenden Elektromobilität auch zu wenig effizient. Ein Verbot von nicht erneuerbarem Strom in der Stadt Luzern tragen die beiden Parteien ebenfalls nicht mit, insbesondere, weil beide Massnahmen durch die Stadt Luzern kaum umzusetzen sind. Zentrale Schlüsselmassnahmen zur Förderung von Solarenergie, Fernwärme und Gebäudeisolation sind in der Vorlage analog zu derjenigen des Grossen Stadtrats enthalten. Das Ziel von netto null Emissionen soll schon 2040 erreicht werden. Auch die Vorlage von FDP/Mitte geht damit deutlich über die kantonalen und schweizerischen Klimaziele hinaus.

Welche Version in der Volksabstimmung schliesslich obsiegt, hat für das globale Klima höchstens symbolischen Wert. Wichtig ist vor allem eines: ein klares «ja» für einen wirksamen Klimaschutz in der Stadt Luzern.

Dieser Leserbrief erschien am 25. Februar 2022 in der Luzerner Rundschau

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