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Ausbau und Weiterentwicklung der SIP Stadt Luzern

22. August 2025 – Die SIP braucht mehr Mittel, um das zu tun, was sie bereits heute gut macht – zuhören, vermitteln und deeskalieren!

Namens der Mitte-Fraktion forderte Grossstadtrat Senad Sakic-Fanger mit der Motion «Ausbau und Weiterentwicklung der SIP Luzern im Kontext aktueller Herausforderungen im öffentlichen Raum», dass der Stadtrat die städtische Fachstelle SIP, Sicherheit Intervention Prävention, gezielt stärkt und besser auf die aktuellen Herausforderungen im öffentlichen Raum ausrichtet. Ziel ist es, die bestehende Präsenz und Vermittlungsarbeit sichtbar zu machen, zu entlasten und an veränderte Bedürfnisse anzupassen. Dabei geht es nicht um neue Aufgaben, sondern darum, das Bestehende zu stärken.

Herausforderungen im Umgang mit verschiedenen Zielgruppen
Eine besondere Herausforderung besteht darin, dass die SIP gleichzeitig sehr unterschiedliche Anspruchsgruppen betreut, insbesondere Jugendliche und suchtbetroffene Personen. Diese Gruppen haben oft unterschiedliche Bedürfnisse, erfordern unterschiedliche Ansätze in der Gesprächsführung und brauchen jeweils genügend Zeit und Präsenz, um wirksam unterstützt werden zu können. Um dieser Doppelrolle gerecht zu werden, sind angepasste und erweiterte Ressourcen entscheidend.

Rolle der SIP im städtischen Alltag
Die SIP Luzern ist seit Jahren ein bewährtes Instrument der Stadt, um im öffentlichen Raum mit Deeskalation, Vermittlung und Gesprächspräsenz zu wirken. Die Mitarbeitenden sind sichtbar unterwegs, suchen den Dialog und unterstützen bei Spannungen, Konflikten oder Unsicherheiten. Sie ersetzt nicht die Polizei, sondern wirkt ergänzend dort, wo soziale Intelligenz, Fingerspitzengefühl und schnelle Vermittlung gefragt sind. „Die SIP ist dort präsent, wo es keine Anzeige braucht, sondern ein offenes Ohr. Wer in der Stadt unterwegs ist, verdient Sicherheit, Respekt und jemanden, der ansprechbar ist.“

Ziele der Motion
Die Motion fordert, dass die personellen Ressourcen der SIP gezielt angepasst und verstärkt werden. Dazu gehört auch, die Präsenzzeiten so zu gestalten, dass sie den tatsächlichen Bedarf im öffentlichen Raum optimal abdecken, etwa zu Zeiten, in denen Konflikte oder Unsicherheiten besonders häufig auftreten. Präsenzzeiten und Einsatzorte sollen noch besser auf aktuelle Herausforderungen im öffentlichen Raum abgestimmt werden. Zudem sollen bestehende Aufgaben in der Prävention, Gesprächsführung und Vermittlung gefördert sowie die Zusammenarbeit mit Polizei, Sozialdiensten, Quartiervereinen und weiteren städtischen Akteuren gestärkt werden. Im Zentrum steht die Unterstützung einer bewährten Struktur, nicht
deren Ersetzung oder Umdeutung. Zudem soll die Namensgebung überprüft und die Telefonnummer der SIP bekannter gemacht werden

 

Downloads

Motion Ausbau und Weiterentwicklung SIP PDF Datei von 5. Juni 2026 Medienmitteilung PDF Datei von 5. Juni 2026

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